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Schleifchenturnier

20.05.2018

Das beliebte Schleifchenturnier der Breitensportler.

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Weichenstellung für den eigenen Nachwuchs

TCO Lorsch zieht Damen aus der 2. Bundesliga in die Hessenliga zurück

Nach drei sportlich erfolgreichen Jahren in der 2. Bundesliga wird der TCO Lorsch im kommenden Jahr mit seiner ersten Damenmannschaft nicht mehr in der zweithöchsten deutschen Spielklasse antreten. Mit Platz drei in der Tabelle hatte unserTennisclub in der zurückliegenden Saison zwar erneut den Klassenerhalt souverän gemeistert, dennoch hat sich der Vereinsvorstand gegen eine Weiterführung des Profisport-Projektes ausgesprochen. Stattdessen wurde mit dem Hessischen Tennisverband eine Wiedereingliederung der TCO-Damen in die zwei Klassen tiefer angesiedelte Hessenliga vereinbart. „Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, da wir uns  glänzend in der 2. Liga etabliert hatten“, sagt TCO-Vorsitzender Harald Maiberger und verweist darauf, dass der Lorscher Tennisverein noch nie zuvor eine Spitzenmannschaft aus einer sportlich erreichten Klassenzugehörigkeit zurückgezogen hat.

Letztendlich führte jedoch nach Angaben von Harald Maiberger eine ganze Palette an Gründen dazu, dass sich die TCO-Verantwortlichen „schweren Herzens“ für den geordneten Rückzug entschieden haben. Die in den vergangenen drei Jahren über verschiedene Marketingmaßnahmen geglückte  Finanzierung des Kaders, der Reisekosten, der Schiedsrichter und der Aufwendungen an den Deutschen Tennisbund  werde immer schwieriger, erläutert der Vorsitzende. Eigentlich hatte der Verein damit gerechnet, durch die Zweitliga-Zugehörigkeit und die damit verbundene Steigerung des Bekanntheitsgrades zusätzliche Sponsoren zu gewinnen. Doch das habe sich als komplizierter erwiesen als erhofft, erläutert Maiberger.

Den wirtschaftlichen Kraftakt hätte der TCO eventuell noch geschultert, wäre es geglückt, einige regionale Talente als Identifikationsfiguren in die Mannschaft zu integrieren.  Doch außer Eigengewächs und   Stammspielerin Lisa Brinkmann an Position 6 kam in der vergangenen Saison mit Ersatzspielerin Tatjana Stoll nur eine weitere Spielerin aus der Region (Heidelberg) zu einem (einzigen) Einsatz.  Um die im Verein  durchaus vorhandenen hoffnungsvollen  Nachwuchskräfte in die Mannschaft zu integrieren, ist die spielerische Klasse in der Bundesliga einfach zu hoch, musste man beim TCO erkennen. Immerhin schlugen auch im vergangenen Jahr erneut Profis aus der erweiterten Weltspitze auf. Dass sich der Provinzverein aus Lorsch gegen die Großstadtclubs aus Ludwigshafen, München, Stuttgart und Dresden trotz eines schätzungsweise in vielen Fällen  niedrigeren  Budgets so gut behaupten konnte, lag  unter anderem an dem guten Händchen, das Teamcoach und Trainer Alex Rauch bei der Zusammenstellung des Kaders hatte. Wirtschaftliche  Nachteile gegenüber finanzstärkerer Konkurrenz machte der TCO unter anderem durch eine vorbildliche Betreuung der auswärtigen Ball-Artistinnen wett. „Wir waren das kleine gallische Dorf“, betont Harald Maiberger die positiven Erfahrungen aus den vergangenen drei Jahren. Dazu gehört sicherlich auch das gebotene sportliche Niveau. An den vorderen Positionen wurde den Zuschauern Tennis geboten, wie es sonst nur bei großen Turnieren zu sehen ist. Und das bei freiem Eintritt. Dass dennoch _ mit wenigen Ausnahmen _ zumeist nicht wesentlich mehr Tennisfans die Heimspiele Im Ehlried besuchten als zu Hessenliga-Zeiten war ein weiterer Grund, sich von dem Höhenflug in der 2. Bundesliga zu verabschieden.

"Wir erhoffen uns jetzt in Hessens Eliteklasse eine größere Identifikation der Mitglieder mit der Mannschaft und spannende regionale Duelle“, blickt Harald Maiberger auf das kommende Jahr, wenn die Damen zudem wieder separat in den Sommerferien und nicht parallel zu den Teamtennis-Rundenspielen der übrigen Mannschaften aufschlagen werden.  In der Hessenliga soll es mittelfristig gelingen, wieder verstärkt Talente aus dem eigenen Nachwuchs und aus der Region  in die Mannschaft zu integrieren. In welchem Umfang dies schon im kommenden Jahr möglich sein wird, muss sich zeigen. Einen fast rein internationalen Kader wie im vergangenen Sommer wird es jedoch auf keinen Fall geben. Die Hessenliga schreibt als Amateurklasse vor, dass mindestens vier der sechs an einem Spieltag eingesetzten Spielerinnen einen deutschen Pass haben müssen.  Bei den Herren hat der TCO die Trendwende bereits in diesem Jahr erfolgreich geschafft. Mit vier Spielern aus dem eigenen Nachwuchs wurde nach dem Abstieg aus der Hessenliga die Vizemeisterschaft in der Verbandsliga erreicht.


Hall of Fame

Philipp Marx

Erfolge

  • Jugend:  Nr. 3 der DTB Rangliste U 18; Top 30 der ITF Weltrangliste U 18; Wimbledon : Achtelfinale Einzel / Viertelfinale Doppel.
  • Herren: Mehrere Jahre unter den Top 100 der Welt im Doppel, beste Ranglistenposition: 53. Im Einzel längere Zeit unter den Top 20 in Deutschland. Bestes Ranking: Top 300 ATP. Größter Erfolg: Doppel-Viertelfinale in Wimbledon.