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Saisoneröffnung 2018

15.04.2018

Noch

Erweiterte Weltspitze schlägt auf

2. Bundesliga Süd: Mit einer noch einmal leicht verstärkten Mannschaft starten die Damen in die Saison 2017

Mit dem  Rhein-Neckar-Derby bei BASF TC Ludwigshafen starten die Damen des TCO Lorsch am 14. Mai in die 2. Bundesliga-Saison 2017. An Christi Himmelfahrt (25. Mai) wird die erweiterte Weltspitze dann auch erstmals wieder in Lorsch zu Gast sein und an diesem Feiertag sicherlich erneut zahlreiche Tennisfans auf die Clubanlage Im  Ehlried locken. Beim TCO fühlt man sich für die anstehenden Aufgaben gut aufgestellt. „Ich denke, dass wir auf dem Papier vielleicht sogar etwas stärker sind als in der letzten Saison“, sagt Teamchef Alex Rauch.  

Hinter Spitzenspielerin Sofia Shapatava wurden mit der Spanierin Maria Teresa Torro-Flor, der Ägypterin Sandra Samir und der Rumänin Oana Simion drei weitere starke Spielerinnen verpflichtet, die in der Weltrangliste an Positionen zwischen 300 und 500 stehen.

Knifflige Ausgangslage

Lisa Brinkmann und Teamchef Alex Rauch

Die zusätzliche Verstärkung erscheint beim Blick auf die diesmal besonders knifflige Ausgangslage   notwendig. Zwar belegte das TCO-Team im vergangenen Jahr punktgleich mit dem Vizemeister einen hervorragenden dritten Platz, doch man wird es auch in diesem Sommer mit starken Mannschaften zu tun bekommen. „Ludwigshafen mit dem Weltkonzern BASF im Hintergrund sowie die Vereine aus den Großstädten München und Dresden haben wahrscheinlich ein deutlich höheres Budget wie wir“, schätzt Alex Rauch. In der Tabelle hinter diese Teams zurückfallen dürfen die Lorscherinnen jedoch nicht, wollen sie den Klassenerhalt schaffen.  Aufgrund der Konstellation in der Ersten Bundesliga mit vier Südvereinen könnte es nämlich im Extremfall drei Absteiger in der 2. Bundesliga Süd geben. Um auf der sicheren Seite zu sein, ist Platz vier in der Siebenergruppe daher Pflicht.

Doch beim TCO will man am liebsten nicht nach unten schauen, sondern sich auf seine Stärken konzentrieren. „Zielvorgabe ist, an die guten Leistungen der Vorsaison anzuknüpfen“, sagt Vereins-Vorsitzender Harald Maiberger, der sich sogar vorstellen kann, dass die Lorscher Damen  beim Kampf um die Meisterschaft ein Wörtchen mitreden. Immerhin belegte man auch Mitte der Saison 2016 kurzzeitig mal Platz 1.

Die Favoritenrolle schiebt Alex Rauch indes lieber den amtierenden Vizemeisterinnen aus  Ludwigshafen zu, denen die Lorscherinnen auf der BASF TC-Anlage  gleich zum Auftakt gegenüber stehen werden. „Da wird sich zeigen, wie gut wir aufgestellt sind und in welche Richtung es gehen wird“, mutmaßt der Teamchef. Im direkten Verglich auf heimischer Anlage hatten die Lorscherinnen 2016 mit 5:4 die Nase vorne.

Erstes Heimspiel an Christi Himmelfahrt

An Christi Himmelfahrt(Donnerstag, 25. Mai) werden dann  die Aufsteigerinnen vom  TC BW Vaihingen Rohr zu Gast sein.   Und schon drei Tagespäter, am Sonntag 28. Mai,  steht gegen  GW Luitpoldpark München bereits das nächste Heimspiel an.

Am darauffolgenden Samstag, 3. Juni, muss das TCO-Team selbst die Reise nach München antreten. Dort hofft man auf einen ebenso deutlichen  Sieg gegen Gastgeber  TC Großhesselohe wie im vergangenen Jahr, als man zum Auftakt der Saison 2016 zuhause mit 7:2 gewinnen konnte. Auf dem  Rückweg können die Lorscher Damen dann eigentlich direkt über Würzburg fahren, denn dort steht am Pfingstmontag, 5. Juni,  das nächste Auswärtsspiel an.

Die längste Fahrstrecke bleibt dem Lorscher Team in diesem Jahr allerdings erspart. Aufsteiger TC BW Dresden-Blasewitz kommt am letzten Spieltag, Sonntag, 11. Juni, nach Lorsch.

Da die Mannschaft 2016 neben dem sportlichen Erfolg auch einen vorbildlichen Teamgeist vorzuweisen hatte, war dem TCO daran gelegen, möglichst viele Spielerinnen zu halten. „Das ist uns auch gelungen“, sagt Alex Rauch. Neben Sophia Shapatava werden unter anderem wieder Punktegarantin  Sandra Zaniewska, Doppelspezialistin Raluca Olaru, die in der Weltrangliste stark verbesserten Kimberley Zimmermann und  Charlotte Römer für Lorsch auf dem Platz stehen.  Eine besonders wichtige Rolle als Integrationsfigur fällt erneut Eigengewächs Lisa Brinkmann zu. Auch die Italienerin Giulllia Sussarello gehört wieder zum Kader.

Da jedoch auch einige Spielerinnen aus dem Vorjahr aus verschiedenen Gründen nicht mehr am Start sein werden, musste der Teamchef auf die Suche nach Neuzugängen gehen. Ein möglichst breit aufgestellter Kader ist nach den Erfahrungen aus dem harten Abstiegskampf vor zwei Jahren nämlich  eine Grundvoraussetzung, um in der 2. Bundesliga zu bestehen.

 „Wir haben eine klare Vorstellung, wie unser Team aussehen sollte“, sagt Alex Rauch.  Weltranglistenposition und aktueller sportlicher Erfolg sind ein entscheidendes  Kriterium. Nutzen möchte man aber auch das Entwicklungspotenzial von jungen Spielerinnen. So ist die die Ägypterin Sandra Samir gerade mal 19, Imke Schlünzen aus Lüneburg sogar erst 18 Jahre alt.  

Lorscher Eigengewächse konnten hingegen (noch) nicht in die Mannschaft integriert werden.  „Die Liga ist selbst an den Positionen 5 und 6 mittlerweile zu stark“, ist sich der Teamchef sicher. So wird erneut Lisa Brinkmann als TCO-Aushängeschild fungieren. Nach mehreren Schulteroperationen  in den letzten drei Jahren fühlt sie sich in dieser Saison endlich gesundheitlich topfit und befindet sich auch spielerisch wieder auf hohem Niveau.  Für die ausgesprochene Teamplayerin  haben  Mannschaftswettbewerbe  einen besonders  hohen Stellenwert.

An der Spitzenposition benötigt es eine Topspielerin wie die georgische Fed-Cup-Akteurin  Sofia Shapatava, die Ende 2016 auch gegen Gegnerinnen aus den Top 100 der Weltrangliste gewonnen hat. „Sie ist ein absolut positiver Charakter, der auch Spaß ins Team bringt“, freut Sich Alex Rauch, dass die 28-Jährige wieder an Bord ist.

Kerber-Bezwingerin spielt für Lorsch

Neuzugang Maria Teresa Torro-Flor war 2014 bereits die Nummer  47 der Welt und konnte damals unter anderem in Indian Wells  gegen die damalige Nr. 6 der WTA-Rangliste Angelique Kerber gewinnen. Die Spanierin ist durch  mehrere Verletzungen zwar in der Weltrangliste zurückgefallen, wird das Team  nach Ansicht von Alex Rauch  aber mit viel Qualität verstärken.

Die 19-jährige Ägypterin Sandra Samir hat der TCO-Teamchef bereits  auf Weltranglistenturnieren betreut. Sie wird  in diesem  Sommer mit ihm in Lorsch trainieren und daher auf der Clubanlage Im Ehlried über die Spieltage der 2. Bundesliga hinaus häufiger zu sehen sein.  „Sandra fühlt sich auf Sandplatz sehr wohl und wird für das Team kämpfen bis zum Umfallen“, ist Rauch überzeugt.

Einen großen Anteil am guten Abschneiden des Lorscher Teams hatte im vergangenen Jahr die Polin Sandra Zaniewska, die laut Alex Rauch „viele Strapazen auf sich nahm, um uns zu unterstützen“. Bei ihren Einsätzen  an fünf Spieltagen behielt sie im Einzel und Doppel  eine weiße Weste. Und das mit einer Spielweise, die sich wohltuend  vom  gängigen Damentennis abhebt. Mit viel Slice und klugem Spielaufbau brachte sie ihre Gegnerinnen regelmäßig zur Verzweiflung.

Bereits in der vierten Saison in Folge wird die Rumänin Raluca Olaru für Lorsch aufschlagen.  An der Doppelspezialistin gefällt Alex Rauch insbesondere die professionelle Einstellung.  In entscheidenden Situationen traut er ihr zu, die entscheidenden Punkte zu machen.

Neben dem Platz ist Kimberley Zimmermann eher ruhig und sympathisch. Im Match überzeugt die junge Belgierin mit ihrer aggressiven beidhändigen Rückhand. In der Weltrangliste hat sie sich auf Position 418 verbessert. Von ihr war Alex Rauch im vergangenen Jahr ebenso überzeugt wie von Charlotte Römer. Die Deutsch-Ecuadorianerin  präsentierte sich ebenfalls als Teamplayerin.

Mit der aus Lüneburg stammenden Imke Schlünzen konnte schließlich ein großes deutsches Talent verpflichtet werden.  Die 18-Jährige  hat die beiden vergangenen  Jahre bereits für Braunschweig in der 2. Bundesliga Nord  gespielt und war auf nationaler Ebene sowohl im Jugend-  als auch Aktivenbereich sehr erfolgreich.

Neu im Team sein werden zudem die beiden Rumäninnen Oana Simion und Nicoleta Dascalu sowie die Italienierin  Francesca Sella.

Als Ersatzspielerinnen werden die in Lorsch als Grundlinienspezialistin bekannte Italienerin Giulia Sussarello sowie Tatjana Stoll dem Kader angehören. Die Heidelbergerin studiert derzeit in den USA und trainiert während ihrer Zeiten in Deutschland beim TCO.

 


Hall of Fame

Oliver Maiberger

Erfolge

  • Jugend: Zweifacher Deutscher Meister (Doppel und HTV-Team), Neunfacher Hessenmeister im Einzel (4) und Doppel (5)
  • Herren:  Dreifacher Hessenmeister im Doppel; 2001  Südwestdeutscher Meister; 2002 :   Amerikanischer College Meister im Doppel; Nr. 8 der NCAA Rangliste im Einzel (College Tennis USA ); 2003 :   Hessischer Vizemeister im Einzel und Doppel